01. November 2018 18:00 Uhr

Neue Kombinationstherapien beim Nierenzellkarzinom erwartet

Die Effizienz der Kombination des PD-1-Checkpointinhibitors Nivolumab mit dem CTLA-4-Inhibitor Ipilimumab beim fortgeschrittenen Nierenzellkarzinom hat sich laut Prof. Dr. Marc Oliver Grimm vom Universitätsklinikum Jena auch in der Langzeitbeobachtung bestätigt.

Die Effizienz der Kombination des PD-1-Checkpointinhibitors Nivolumab mit dem CTLA-4-Inhibitor Ipilimumab beim fortgeschrittenen Nierenzellkarzinom hat sich laut Prof. Dr. Marc Oliver Grimm vom Universitätsklinikum Jena auch in der Langzeitbeobachtung bestätigt. Patienten erleben, selbst nach längeren behandlungsfreien Intervallen, teilweise langanhaltende Remissionen. Für die Kombination des PD-L1-Antikörpers Avelumab mit dem Tyrosinkinaseinhibitor (TKI) Axitinib ergab sich gegenüber dem TKI Sunitinib in einer Studie ein signifikanter Vorteil im progressionsfreien Überleben, für die Kombination aus PD-1-Inhibitor Pembrolizumab und Axitinib in einer anderen sogar ein Vorteil im Gesamtüberleben. Im kommenden Jahr ist mit einer Zulassung der Kombinationstherapie aus Angiogenesehemmer und PD-1- bzw. PD-L1-Antikörper zu erwarten.

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